Im Jahr 2024 feiert die Auslandsgesellschaft ein besonderes Jubiläum: 75 Jahre interkultureller Austausch, gelebte Völkerverständigung und bürgerschaftliches Engagement. Was 1949 mit dem Ziel begann, nach dem Zweiten Weltkrieg Brücken zwischen Völkern zu bauen, ist heute ein vielgestaltiges Netzwerk für internationale Bildungsarbeit, kulturelle Vielfalt und demokratischen Dialog.
Eine digitale Ausstellung als Fenster in Vergangenheit und Zukunft
Unter dem Motto „75 Jahre Auslandsgesellschaft: Eine Zeitreise durch die Geschichte“ präsentieren die Länderkreise der Auslandsgesellschaft eine digitale Ausstellung, die zum Entdecken, Erinnern und Mitdenken einlädt.
Diese Ausstellung ist mehr als eine historische Rückschau – sie ist eine lebendige Dokumentation des gesellschaftlichen Wandels, des europäischen Zusammenwachsens und der weltweiten Partnerschaften, die durch das Engagement zahlloser ehrenamtlich Aktiver entstanden sind.
Von den frühen Anfängen in der Nachkriegszeit über die Ost-West-Annäherung, europäische Einigungsprozesse und globale Partnerschaften bis hin zu aktuellen Herausforderungen im Bereich Migration, Menschenrechte und Klima – die Zeitreise macht deutlich, wie eng Geschichte und Gegenwart miteinander verwoben sind.
Ehrenamt trifft Weltpolitik – Geschichte von unten erzählt
Ein zentrales Element der Ausstellung ist die Beteiligung der ehrenamtlich organisierten Länderkreise, die nicht nur Wissen und Erinnerungen beitragen, sondern auch persönliche Perspektiven und authentische Erfahrungen.
Ob Sprachförderung, Städtepartnerschaften, Studienreisen, Kulturaustausch oder Bildungsformate zur Demokratiebildung – die Vielzahl an Aktivitäten erzählt vom Einsatz für ein offenes, pluralistisches und dialogfähiges Europa, aber auch für die weltweite Verständigung über Grenzen hinweg.
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Die Ausstellung beleuchtet zentrale Ereignisse wie:
 – die GrĂĽndung der Auslandsgesellschaft 1949
 – deutsch-französische und deutsch-polnische Annäherungsprozesse
 – die Ă–ffnung nach Osteuropa in den 1990er Jahren
 – internationale Solidaritätsaktionen
 – neue Formate globaler Bildung im digitalen Zeitalter
Bilder, Begegnungen, Bewegungen
Begleitende Fotografien und Archivmaterialien machen die Ausstellung besonders eindrucksvoll: Sie zeigen bewegende Szenen von Jugendbegegnungen, Delegationsreisen, kulturellen Höhepunkten und politischen Debatten – aber auch die stille Kontinuität des Engagements im Alltag.
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Sie lassen erahnen, wie Menschen unterschiedlichster Herkunft seit Jahrzehnten miteinander in Verbindung treten – im kleinen wie im großen Rahmen, analog und digital, lokal verwurzelt und global orientiert.
Besuchen Sie die digitale Ausstellung und erleben Sie 75 Jahre Auslandsgesellschaft als eindrucksvolle Geschichte der Verständigung, Vielfalt und Zusammenarbeit.






































































































































































































































































































































































































































































1950er Jahre




















































































