Anlässlich des 70. Jahrestages des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 in der damals noch existierenden DDR zeigt die Auslandsgesellschaft im Foyer eine Plakat-Ausstellung.
Während die DDR den Aufstand als konterevolutionären faschistisches Putschversuch deklariert hat, war er bis 1990 nationaler Gedenktag in der Bundesrepublik.
17. Juni 1953: Aufruhr in der kommunistischen Diktatur. Der Aufstand wurde in Ost-Berlin, Halle, Bitterfeld oder Görlitz von der Roten Armee, der Volkspolizei und der Staatssicherheit gewaltsam niedergeschlagen. In über 700 Orten kämpften die Menschen gegen das SED-Regime, für demokratische Rechte und die Wiederherstellung der deutschen Einheit.
Das SED-Politbüro witterte "faschistische Umtriebe" und "einen von westlichen, imperialistischen Agenten gesteuerten konterrevolutionären Putsch."
Erst fast 40 Jahre später konnten sich die Menschen in der DDR in der Friedlichen Revolution von 1989 das erkämpfen, wofür so viel bereits 1953 auf die Straße gegangen waren.
Beischtigung zu den Öffnungszeiten Mo-Fr 8-17 Uhr
Mehr Infos: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/ausstellungen/17-juni-kompakt