Schmutzige Geschäfte mit dem Klimaschutz in Deutschland und Brasilien

Film und Gespräch zum Tag der Menschenrechte

Anmeldung über: VHS Herne im Kulturzentrum, https://www.vhs-herne.de/

Klemens Stadler (Axel Milberg) erreicht ein mysteriöser Hilferuf aus Brasilien. Er stammt von seinem Sohn Jan, der als Umweltwissenschaftler in den brasilianischen Wäldern für ein Klimaschutzprojekt arbeitet. Weil er von Deutschland aus nichts erreicht, reist der besorgte Vater nach Brasilien, um seinen Sohn zu suchen. Bei seinen Recherchen lernt Klemens auch die Leidtragenden des Projekts kennen. Er stößt auf Korruption und Gewalt in den angeblich so vorbildlichen Nachhaltigkeitsprojekten. Und er muss sich fragen, welche Rolle sein Sohn in diesem undurchsichtigen Netz spielt – und ob er ihn lebend wiedersieht. Der Spielfilm Verschollen wird in Auszügen gezeigt. Dieser fußt auf der Recherche des Autors und Regisseurs Daniel Harrich vor Ort. Mit Steuermilliarden sollen in Brasilien Wälder aufgeforstet werden, die CO2 binden sollen. So soll der CO2-Ausstoß europäischer Unternehmen kompensiert werden. Doch die Recherchen zeigen: Die Natur wird nicht aufgeforstet, sondern zerstört für riesige Eukalyptus-Plantagen. Diese werden als Holzkohle für die grüne Stahlherstellung eingesetzt. Für die Monokulturen werden Gemeinden vertrieben und Menschenrechte verletzt.

Im Anschluss an den Spielfilm sprechen wir mit Dr. Dieter Gawora und Horst Lautenschläger über die Situation in Brasilien sowie über die eingereichte Beschwerde im Rahmen des deutschen Lieferkettengesetzes gegen den Stahlkonzern Arcelor Mittal.

Dr. Dieter Gawora hat an der Universität Kassel fast 40 Jahre zu und in Brasilien geforscht. Die Zusammenarbeit mit traditionellen Völkern und Gemeinschaften, sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und Kolleginnen und Kollegen an den Universitäten insbesondere im Cerrado und in Amazonien prägten sein wissenschaftliches Leben.

Horst Lautenschläger, Experte für internationale Lieferketten und aktives Mitglied bei Amnesty International informiert über die eingereichte Beschwerde als Vertreter der traditionellen Gemeinde Pindaíba/Brasilien und über seinen Vorschlag zur realitätsgerechten Revision der Lieferkettengesetze für Deutschland und für Europa.

Veranstalter: Fachstelle Eine Welt des Ev. Kirchenkreises Herne, Amnesty International Bochum, VHS Herne, Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung Hamm und Deutsch-Brasilianischer-Länderkreis der Auslandsgesellschaft.de e.V.

Datum: 11.12.2025

Uhrzeit: 18:00 – 20:15 Uhr

Wochentage: Do

Eintritt frei

Veranstaltungsort:
VHS Herne im Kulturzentrum
Willi-Pohlmann-Platz 1
44623 Herne

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Status: Findet statt

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