Jugendliche | junge Erwachsene

Düstere Vorahnungen. Deutschlands Juden am Vorabend der Katastrophe (1933-1935)

Datum: 16.02.2023

Uhrzeit: 19:00 – 21:15 Uhr

Wochentage: Do

Eintritt frei

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstraße 50
44147 Dortmund

Dozent/Referent: Prof. Dr. Julius Schoeps

0 10 40

Aktuell: 0 TN, Start ab: 10 TN

Anmelden und registrieren *

* Diese Veranstaltung ist kostenfrei. Zur weiteren Planung bitten wir Sie, sich per Mail anzumelden.

0,00 

Enthält 19% VAT
zzgl. Versand
Veranstaltungs-Nr.: 1-23-6010-p

Beschreibung

Wie konnte es dazu kommen? Wie haben die Juden die Ereignisse vor und nach der sogenannten Machtübernahme durch Hitler und die Nationalsozialisten wahrgenommen? Wie haben sie auf die systematische Ausgrenzung reagiert? Wurde der organisierte Massenmord, wie von manchen vermutet, bereits in den Anfängen des Hitler-Regimes vorgedacht?
Mit diesen und anderen Fragen zur Lage der deutschen Juden in den Anfangsjahren des NS-Regimes beschäftigt sich der Potsdamer Historiker Julius H. Schoeps in “”Düstere Vorahnungen””. Er bezieht sich dabei, neben der einschlägigen Forschung, vor allem auf Lebenszeugnisse, also Erinnerungen, Tagebücher, Briefwechsel und andere Ego-Dokumente, die die Reaktionen der Juden u.a. auf den NS-Terror im Alltag, auf die Verdrängung aus dem Kultur-, Wirtschafts- und Berufsleben, auf den Raub und die Arisierung von Eigentum behandeln. Schoeps versetzt den Leser in die Lage, sich aus der Perspektive der deutschen jüdischen Bevölkerung ein Bild von den Anfangsjahren des NS-Regimes und von ihren Befindlichkeiten und Befürchtungen zu machen. Seine narrative Zusammenschau weicht damit in einigen wesentlichen Punkten von den tradierten Sichtweisen etablierter Historiker auf diese Zeit ab, die zumeist die Täterperspektive fokussieren, aber die Opferperspektive häufig vernachlässigen.

Julius H. Schoeps war 1974–1991 Professor für Politische Wissenschaft und Direktor des Salomon Ludwig Steinheim Instituts für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg; 1991–2007 Professor für Neuere Geschichte (Schwerpunkt deutsch-jüdische Geschichte) an der Universität Potsdam; zahlreiche Gastprofessuren in den USA, Israel, Großbritannien und weiteren europäischen Ländern. 1993–1997 Gründungsdirektor des Jüdischen Museums der Stadt Wien. Gründungsdirektor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam.

In Kooperation mit Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.

Datum und Uhrzeit

Datum: 16.02.2023

Uhrzeit: 19:00 - 21:15 Uhr

Wochentage: Do

Eintritt frei

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstraße 50
44147 Dortmund

Dozent/Referent: Prof. Dr. Julius Schoeps

SChreiben SIE UNS

Schreiben Sie uns bei allen Fragen rund um diese Reise und sonstigen Fragen.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

    * Erforderlich

    Anmeldung

    Bitte füllen Sie für die Anmeldung das untenstehende Formular aus.Wir melden uns bei Ihnen mit weiteren Informationen.

      * Erforderlich

      SChreiben SIE UNS

      Schreiben Sie uns bei allen Fragen rund um die Veranstaltung, Buchungen und sonstigen Fragen.
      Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

        * Erforderlich

        ERMÄßIGUNG BEANTRAGEN

        Schreiben Sie uns bei allen Fragen rund um diesen Kurs, einer Ermäßigung und sonstigen Fragen.
        Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

          * Erforderlich

          Newsletter

          Bestellen Sie hier den Newsletter der Auslandsgesellschaft