Am 5. November 2026 vergibt die Auslandsgesellschaft zum vierten Mal den „Preis für Völkerverständigung“. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr Carol Kahn Strauss, langjährige Direktorin des Leo Baeck Instituts in New York. Carol Kahn Strauss hat sich in herausragender Weise um das Verständnis für die Geschichte und Kultur jüdischen Lebens in Deutschland verdient gemacht. Ihr Lebenswerk steht in besonderer Weise für transatlantische Verständigung, kulturelle Verbundenheit und die Bewahrung eines gemeinsamen historischen Erbes. Die Laudatio hält Bundespräsident a.D. Joachim Gauck. Die Preisverleihung findet vor rund 300 geladenen Gästen in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses statt.
Die mit dem Preis verbundene Skulptur stammt von dem Lüner Bildhauer Andrej Irzykowski. Das Werk symbolisiert das Anliegen der Völkerverständigung und wird Carol Kahn Strauss bei der Preisverleihung am 5. November überreicht. Die Witwe des verstorbenen Künstlers, Jolanta Irzykowska, hat die Skulptur an den
Vorstand der Auslandsgesellschaft übergeben.

v. l. n. r.: Wolfram Kuschke (Kuratoriumsvorsitzender), Jolanta Irzykowska, Klaus Wegener (Präsident), Marc Frese (Geschäftsführer)
Foto: Auslandsgesellschaft
Über die Auslandsgesellschaft
Die Auslandsgesellschaft mit Sitz in Dortmund setzt sich seit mehr als 75 Jahren für internationale Verständigung, ein friedliches Miteinander und ein geeintes Europa ein. Mit Angeboten und Projekten in den Bereichen politische Bildung, internationaler Austausch, Städtepartnerschaften, Sprachen und Studienreisen sowie mit dem Engagement zahlreicher ehrenamtlich Aktiver bringt sie Menschen unterschiedlicher Herkunft
und Perspektiven miteinander ins Gespräch.
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